Aktuelles
Ausstellung in der Fabrik e.V.: Gesichter gegen Rechts

Nicht nur die Gala gegen Rechts konnte im Vorderhaus stattfinden, sondern auch bis zum März hängt im Vorderhaus und der Fabrik eine kleine Variante der GGR Ausstellung!
Gesichter gegen Rechts ist ein On- und Offline-Foto- und Statementprojekt, initiiert von der Freiburger Drag Queen und Aktivistin Dita Whip.
Aus der Enttäuschung über die politische Folgenlosigkeit der größten zivilgesellschaftlichen Protestbewegung der Bundesrepublik im Frühjahr 2024 entstanden, macht das Projekt die Vielfalt zivilgesellschaftlichen Widerstands gegen rechte Ideologien sichtbar.
Der Fotograf Christian Künstle porträtiert für das Projekt Menschen unterschiedlichsten Alters, Hintergrunds und Lebensrealitäten. Mit Gesicht, Namen und einem persönlichen Statement positionieren sie sich klar gegen rechte, rechtsextreme und rechtsradikale Ideologien – sichtbar, solidarisch und mit Zivilcourage gegen Hass, Hetze und Menschenverachtung.
Die Porträts werden mit einem von der Designerin Anke Leucht entwickelten Gestaltungskonzept finalisiert und unter dem Motto „Gesicht zeigen. Stellung beziehen. Zivilcourage leben.“ auf Instagram, in Ausstellungen wie dieser und bei Plakataktionen veröffentlicht.
Über 250 Menschen haben bereits teilgenommen. Das Projekt wächst weiter – neue Fototermine sind geplant. Sie sind herzlich eingeladen, Teil davon zu werden.
Die Ausstellung im Vorderhaus & der Fabrik präsentiert eine Auswahl dieser Porträts und Statements. Sie versteht sich nicht als abgeschlossene Sammlung, sondern als Momentaufnahme eines wachsenden Projekts, das Zivilcourage, Solidarität und demokratische Werte in den Vordergrund rückt. Jede gezeigte Person steht stellvertretend für viele – für leise wie laute Stimmen, für Zweifel, Wut, Hoffnung und Verantwortung.
Gesichter gegen Rechts setzt bewusst auf das individuelle Gesicht als politisches Zeichen: gegen Entmenschlichung, gegen Pauschalisierung, gegen das Wegsehen. Die Ausstellung lädt Besuchende dazu ein, innezuhalten, sich mit Statements auseinanderzusetzen, sich selbst zu positionieren – und sich der Frage zu stellen, welche Rolle jede*r Einzelne in einer offenen, solidarischen Gesellschaft einnimmt.
Die gezeigten Exponate machen deutlich: Haltung ist nichts Abstraktes. Sie beginnt im Alltag, im eigenen Umfeld – und im Mut, sichtbar zu werden.
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Die Ausstellung ist im Vorderhaus-Foyer, im Treppenhaus des Hauptgebäudes sowie im Tagungsraum „Café“ des Hauptgebäudes zu sehen.
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Falls ihr eure Kunstwerke, Fotografien oder andere Exponate bei uns ausstellen möchtet, schreibt uns gerne eine E-mail.
Foodtruck Safran Express

Jeden Mittwoch, Donnerstag und Freitag gibt es leckeres, persisches Essen vom Foodtruck Safran Express von 11:30 bis 15:00 Uhr im FABRIK-Innenhof.
Defibrillator: .

Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau hat der FABRIK e.V. 1.400 Euro für die Anschaffung eines automatischen externen Defibrillators (AED) zugesagt. Damit unterstützt sie das Projekt finanziell und stärkt die Sicherheit auf dem FABRIK-Gelände. Die Spende gehört zu einem größeren Engagement der Sparkasse: Seit 2018 wurden in der Region insgesamt 23 AEDs mit einer Gesamtsumme von 59.300 Euro ermöglicht. Der Defibrillator wurde in Zusammenarbeit mit der Björn Steiger Stiftung beschafft und ist bereits auf dem Gelände der FABRIK installiert.
Die Übergabe des Spendenschecks erfolgte durch Marc Winsheimer, Leiter für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.
Wir sagen, ganz herzlichen Dank an die Sparkasse, für die großzügige Spende und an die Björn Steiger Stiftung.
Soziokultur

Reden. Zuhören. Zusammenhalten.
Wie Soziokultur Kommunikation lebendig macht
In Zeiten von Unsicherheit, gesellschaftlicher Spaltung und wachsendem Rechtsruck ist wertschätzende Kommunikation keine Nebensache. Sie ist Grundlage für Zusammenhalt. Gerade soziokulturelle Zentren setzen hier wichtige Impulse: durch alltägliche Begegnungen, bewusst gestaltete Dialogräume und das Vertrauen darauf, dass aus Zuhören Veränderung entstehen kann.
Zwei Beispiele zeigen, wie Kommunikation in der Soziokultur konkret gelebt wird: die FABRIK Freiburg und das Waschhaus Potsdam.
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Vereint Wuppen - ZukunftsFabrik

In der FABRIK setzen wir uns aktiv dafür ein, kulturelle Teilhabe zu fördern und unsere Veranstaltungen inklusiv und möglichst barrierearm zu gestalten. Unser Ziel: Ein lebendiger Ort der Begegnung für alle, unabhängig von individuellen Fähigkeiten und Voraussetzungen.
Mit Ihrer Unterstützung können wir diesen Weg fortsetzen und die FABRIK noch inklusiver gestalten. Gemeinsam schaffen wir einen Raum, in dem Vielfalt und Kultur Hand in Hand gehen.
Weiterlesen-> ZukunftsFabrik
Wir leben Demokratie
Angesichts der aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen hat der Bundesverband Soziokultur zusammen mit seinen Landesverbänden die Kampagne „Wir leben Demokratie!“ gestartet.
Soziokultur lebt in allen Bereichen demokratische Werte, sei es in der niedrigschwelligen Vermittlungs-, Bildungs- und Kulturarbeit, die Interessierte zum Mitgestalten einlädt, sei es als Orte gelebter Demokratie in den Arbeitsstrukturen.
Pressemitteilung hier zum runterladen
